Zürcher Weinland

Das charmante Zürcher Weinland beeindruckt durch seine landschaftliche Vielfalt und Unversehrtheit, seine natürliche Fruchtbarkeit und gepflegte, vielseitige Nutzung, die mit der wechselvollen Topographie das Landschaftsbild prägt. Es gilt als eines der landschaftlich intaktesten und schönsten Erholungs- und Wandergebiete des Kantons Zürich und der Nordostschweiz. Weit herum bekannt sind die vielen schmucken Dörfer wie beispielsweise Marthalen wie auch Ober- und Unterstammheim mit ihren prächtigen Riegelbauten. Speziell zu erwähnen ist dabei das währschafte Weinländer "Dreisässenhaus", das mit seinen roten Riegeln, Geranien geschmückten Fenstern und dem blumenreichen Hausgarten zu den reizvollen Dorfbildern beiträgt.

Das Weinland liegt im nördlichen Teil des Kantons Zürich, ist fast identisch mit dem Bezirk (samt Hauptort) Andelfingen und umfasst ein 20 mal 20 Kilometer grosses Gebiet zwischen den Städten Winterthur und Schaffhausen, dem Rhein und der Grenze des Kantons Thurgau. Der Fluss Thur teilt das Weinland in eine nördliche und südliche Hälfte. Thur und Rhein haben sich in diese entzückende Landschaft mäanderartig eingegraben.

Das Zürcher Weinland liegt in der nordöstlichen Kammer des Schweizerischen Mittellandes in Höhenlagen zwischen 350 und 480 m über Meer, gehört also zu den tiefst gelegenen Gegenden der Schweiz. Einige teils bewaldete Hügelzüge wie etwa Irchel, Stammerberg und Cholfirst sowie der Hurbig in der schaffhausischen Enklave Buchberg und der Randen im Nordwesten prägen die landschaftliche Kulisse des Weinlands.

Der Weinbau, welcher der Region auch ihren Namen gab und in den jährlich stattfindenden und von weitherum stark besuchten Herbstfesten kulturell inszeniert wird, ist nicht zuletzt klimatisch begründet, indem die Mulde des Weinlands zu den trockensten und wärmsten Gegenden des Schweizer Mittellands zählt.

Das Zürcher Weinland ist ein Juwel in der Schweizerischen Landschaft, und alle sind Privilegierte, die in dieser wunderschönen Region leben und arbeiten dürfen.